Sind Suizidtrauernde traumatisiert?

Umwege und Wege zum Umgang mit Trauer nach Suizid

Sa 28.09.19, 9.30 Uhr - So 29.09.19, 13.00 Uhr
Evang. Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad, Markgrafenstr. 34, 95680 Bad Alexandersbad

Der Schock ist tief. Der Schmerz unfasslich. Ein Suizid in der Familie oder im engsten Freundeskreis. Die Uhr scheint stillzustehen. Es gibt ein „davor“ und ein „da-nach“. Nichts ist mehr so wie es war.
Der Schmerz des Verlustes geht oft einher mit der Frage nach dem Warum, dem Verlassensein, mit Schuldgefühlen und Schuldzuweisungen; ein Chaos der Gedanken und Gefühle bricht herein. Das mühsam gelegte „Lebensmosaik“ ist zerstört, die Einzelteile müssen neu gelegt werden.
Es kann nichts mehr ungeschehen gemacht werden, aber Möglichkeiten, damit weiter zu leben, finden sich leichter zusammen mit anderen. Das Wort, das einem hilft, kann man sich selbst oft nicht sagen. An dem Wochenende geht es um das Überleben nach Suizid. Nicht alleine, sondern in der Gemeinschaft. Auf ganz unterschiedlichen Wegen – in Gesprächsgruppen, in der Natur, im gemeinsamen Gesang bei Vorträgen.
Im Hauptvortrag geht es um die Abgrenzung von Trauer und Trauma.

Referenten

Sybille Jatzko

Mitveranstalter

Angehörige um Suizid (AGUS) e.V.

Hinweis

Anmeldungen erfolgen unmittelbar über die Geschäftsstelle von AGUS bzw. über www.agus-selbsthilfe.de

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