Die Bayreuther Synagoge

Besichtigung und Führung

Mo 17.02.20, 18.00 - 20.15 Uhr
Synagoge, Münzgasse 2, 95444 Bayreuth

Die Bayreuther Synagoge ist die älteste barocke Synagoge in Deutschland, die noch genutzt wird. Sie befindet sich an einem sinnfälligen Ort: unmittelbar neben dem Markgräflichen Opernhaus. Markgraf Friedrich erlaubte 1759 Moses Seckel, das alte Komödienhaus neben dem markgräflichen Opernhaus zu kaufen, um hier eine Synagoge zu bauen. Seckel ließ noch im selben Jahr das Hinterhaus zur Synagoge umbauen, das bis heute der jüdischen Gemeinde als Gemeindezentrum und Betraum dient.

Im Zuge der Novemberpogrome 1938 wurde die Synagoge schwer verwüstet. Wegen der unmittelbaren Nähe zum Markgräflichen Opernhaus wurde sie aber nicht in Brand gesteckt. In den 1960er Jahren wurde das Gebäude notdürftig wiederhergestellt und umgebaut. Im August 2013 wurde im Garten der Synagoge die Mikwe, ein rituelles Tauchbad, eingeweiht.

Im Frühjahr 2018 wurde die grundlegende Renovierung und Neugestaltung des Gebäudes abgeschlossen.

Referenten

Felix Gothart, , Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Kosten

6,-

Anmeldung

Schriftl. bis 10.02.2020 20 bis 40 Teilnehmende

Hinweis

In der Synagoge stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Eine Teilnahme ist nur bei einer vorherigen Anmeldung möglich. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Zur AnmeldungVeranstaltung empfehlenDrucken (PDF)

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