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Literatur und Kunst
 
Do, 26.07.2018, 11.00 Uhr, Altes Rathaus, Maximilianstr. 33, 95444 Bayreuth
 
 "Entartete Kunst" und der Kampf für eine "deutsche Kultur" 1918 bis 1933
 Eric und Jula Isenburger als verfemte Künstler
 
 
 Wie die alte Welt mit der Niederlage im 1. Weltkrieg, der Flucht des Kaisers und der Ausrufung der Republik 1918 zerborsten war, so erschienen dem Bürgertum die neuen Formen von Literatur und Theater, von Musik, Tanz und bildender Kunst als das Ende jeder Ordnung - als "Asphaltliteratur", unsittlicher "Schmutz und Schund", "Musikbolschewismus" und "entartete Kunst". Um die Erhaltung der Kultur als Hort des "Reinen und Heiligen" und als Garant des Überlebens der "deutschen Seele" wie der "deutschen Nation" entbrannte ab 1919 ein erbitterter Kulturkampf, der von den deutschnationalen Parteien, christlichen Verbänden und der NSDAP geführt wurde und sich vor allem gegen die Juden "als Kulturzerstörer" richtete. Dass die Listen für deren Vertreibung lange vor 1933 angelegt wurden, zeigen die Schicksale "Bayreuther Künstler".
 
Referent: Hannes Heer, Historiker, Hamburg
Kosten: Eintritt frei, Spenden erwünscht
Hinweis: Der Vortrag findet im Rahmenprogramm zur Ausstellung im Kunstmuseum Bayreuth "It don't mean a thing if it ain't got that swing"" von Eric und Jula Isenburger statt. Die Ausstellung dauert von 03.06. - 14.10.2018.
Förderung durch das Bundesprogramm "Demokratie Leben" beantragt
Kooperation: Kunstmuseum Bayreuth
  
 Gebäude für Rollstuhlfahrer zugänglich mit barrierefreiem WC
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
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