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Lebendige Erinnerungskultur
 
Sa, 21.10.2017, 19.00 Uhr, Kunstmuseum Bayreuth, Altes Barockrathaus Maximilianstr. 33, 95444 Bayreuth
 
 Opfer der Opfer
 Das Schicksal der Familien der Bayreuther Widerstandskämpfer Friedrich Puchta und Oswald Merz
 
 Im Dritten Reich wurden die Sozialdemokraten Friedrich
Puchta (1883-1945) und Oswald Merz (1889-1946) massiv
verfolgt und gedemütigt. Beide mussten längere Zeit in
Gefängnissen verbringen und in den Konzentrationslagern
Dachau bzw. Flossenbürg unsägliches Leid ertragen.
Der Reichstagsabgeordnete Puchta starb am Ende des
Zweiten Weltkriegs beim berüchtigten Häftlingsmarsch
durch die Alpen, während Merz die Nazi-Zeit schwerkrank
um ein Jahr überlebte. Schon damals hatten auch die
Angehörigen dieser Opfer des Nationalsozialismus viel
zu erleiden und lebten in einem von ständiger Angst,
Ungewissheit, Rufschädigungen und materiellen Entbehrungen
geprägten Alltag.
Bislang wenig bekannt ist dagegen das weitere Schicksal der
beiden Familien in der Zeit nach 1945 (bzw. 1946). Wurden
sie nach dem Tod des Familienoberhauptes (Ernährers)
angemessen entschädigt bzw. rehabilitiert? Wie - und
wann - reagierten die Behörden und die Justiz? Gab es ein
Wiedergutmachungsverfahren? Wie sah das im Einzelnen
aus und über welchen Zeitraum erstreckte es sich? Welche
Rolle hat dabei die "Politik" (auf Landesebene) gespielt?
 
Referent: Dr. Christoph Rabenstein, Bayreuth
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
Kooperation: Kulturreferat der Stadt Bayreuth, Historisches Museum Bayreuth
  
 Gebäude für Rollstuhlfahrer zugänglich mit barrierefreiem WC
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
> Lebendige Erinnerungskultur
 

 
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