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Lebendige Erinnerungskultur
 
Do, 26.10.2017, 19.00 Uhr, Richard-Wagner-Museum, Richard-Wagner-Str. 48, 95444 Bayreuth
 
 Wahnfried-Ideologie
 
 Die Kunst war für Richard Wagner vor allem Gegenkraft
und Kurativ einer vermeintlichen Degeneration der
bürgerlichen Zivilisationsgesellschaft durch Politik,
Ökonomie, Presse und Judentum. Wagners Ästhetik,
sein Denken und seine Wirkungsgeschichte sind mithin
schon von Beginn an weltanschaulich aufgeladen und
eigneten sich aber stets auch in besonderer Weise zu
ideologischer Indienstnahme. Insbesondere angesichts
der antisemitischen und rassistischen Tendenzen und
Überzeugungen Wagners polarisiert die Frage, ob und
inwiefern er als Vordenker Hitlers zu gelten habe, die
Forschung bis heute.
Der Vortrag versucht, die weltanschaulichen und
philosophischen Aspekte von Wagners synkretistischem
Denken und seiner Ästhetik des Gesamtkunstwerks
als Synthese von Kunst, Politik, Ökonomie und
Religion ebenso darzulegen wie seine Indienstnahme
als Stichwortgeber und Legitimationsinstanz für
die völkische Bewegung bis hin zur Ideologie des
Nationalsozialismus und des Wagnerianers Adolf Hitler.
 
Referent: Dr. Sven Friedrich, Bayreuth
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
Kooperation: Kulturreferat der Stadt Bayreuth, Historisches Museum Bayreuth
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
> Lebendige Erinnerungskultur
 

 
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