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Lebendige Erinnerungskultur
 
Mo, 23.10.2017, 19.00 Uhr, Kunstmuseum Bayreuth, Altes Barockrathaus Maximilianstr. 33, 95444 Bayreuth
 
 Aufstieg der NSDAP in Coburg
 
 Coburg nimmt eine Sonderstellung in der Geschichte
der NSDAP ein: Beim Deutschen Tag im Oktober 1922
machten Hitler und seine Partei erstmals außerhalb des
Raums München im großen Stil von sich reden. Nach der
Wiederzulassung der NSDAP 1925 entfaltete die braune
Fraktion im Stadtrat rege Aktivität. Bei der Stadtratswahl
1929 errang sie die meisten Sitze, ab 1930 stellte sie
mit Franz Schwede den 3. Bürgermeister, ab 1931 den 1.
Bürgermeister. Coburg war damit die erste bedeutendere
Stadt im Deutschen Reich, die einen nationalsozialistischen
Funktionär als Stadtoberhaupt hatte. Seit der Wahl
Schwedes fand in Coburg eine "vorgezogene Machtergreifung"
statt: Im Rahmen kommunaler Handlungsspielräume
wurden Juden und NS-Gegner benachteiligt
und Unterstützer der Partei begünstigt. Der Vortrag
zeigt das Klima im Coburg der frühen 20er Jahre auf, in
dem ein Geflecht an völkischen Bewegungen entstand,
protegiert vom letzten Herzog von Sachsen-Coburg und
Gotha. Er macht deutlich, wie die NSDAP zur führenden
Kraft unter diesen Gruppierungen profilierte und es
verstand, durch systematische Angriffe auf einzelne
Persönlichkeiten die politische Macht zu erlangen.
 
Referent: Prof. Dr. Günter Dippold, Kultur- und Heimatpfleger Bezirk Oberfranken, Bayreuth
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
Kooperation: Kulturreferat der Stadt Bayreuth, Historisches Museum Bayreuth
  
 Gebäude für Rollstuhlfahrer zugänglich mit barrierefreiem WC
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
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