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Lebendige Erinnerungskultur
 
Fr, 27.10.2017, 19.00 Uhr, Kunstmuseum Bayreuth, Altes Barockrathaus Maximilianstr. 33, 95444 Bayreuth
 
 Ein Konzentrationslager in Bayreuth? Wunderwaffen für den Endsieg?
 Bodo Lafferentz, Wieland Wagner und das KZ-System
 
 Das Außenlager Bayreuth zählt zu den weitgehend
unbekannten Lagern des KZ Flossenbürg. Es wurde
im Sommer 1944 in der Neuen Baumwollspinnerei
eingerichtet und im April 1945 nach dem letzten
Bombenangriff der Alliierten auf Bayreuth aufgelöst.
Insgesamt 85 KZ-Häftlinge arbeiteten im "Institut
für physikalische Forschung" an der Entwicklung von
Steuerungselementen für Fernlenkwaffen.
Dieses Institut war von Bodo Lafferentz; dem Leiter
der NS-Freizeitorganisation "Kraft durch Freude" und
Verwaltungschef des Volkswagenwerkes, gegründet
worden. Lafferentz, der seine Beziehungen zu höchsten
Stellen auch für weitere Forschungsvorhaben nützte,
brachte seinen Schwanger Wieland Wagner als zivile
Arbeitskraft in diesem Außenlager unter.
 
Referent: Dr. Jörg Skriebeleit, Kulturwissenschaftler und Historiker, Flossenbürg
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
Kooperation: Kulturreferat der Stadt Bayreuth, Historisches Museum Bayreuth
  
 Gebäude für Rollstuhlfahrer zugänglich mit barrierefreiem WC
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
> Lebendige Erinnerungskultur
 

 
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