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Lebendige Erinnerungskultur
 
Do, 19.10.2017, 19.00 Uhr, Kunstmuseum Bayreuth, Altes Barockrathaus Maximilianstr. 33, 95444 Bayreuth
 
 Als unsere Heimat braun wurde
 Der Nationalsozialismus in Westmittelfranken
 
 Unter den fränkischen Kleinstädten war Neustadt/Aisch
von Anfang an die nationalsozialistische Hochburg
schlechthin. Eine antisemitische Hetzrede des damaligen
Lehrers und späteren "Frankenführers", Julius Streicher, legte
in Neustadt bereits 1922 den Grundstock für die spätere NSGeschichte.
Rabiate Judenfeindlichkeit bestimmte hinfort
die gesamte NS-Propaganda im Aischgrund. Schon bei den
Reichstagswahlen 1928 erhielt die Hitler-Partei in Neustadt
die meisten Stimmen, 1930 sogar die absolute Mehrheit.
Neustadt war 1931 die zweite Stadt im Deutschen Reich, wo
die NSDAP mittels Volksbegehren und Volksentscheid im
Stadtrat die Macht übernahm.
Wie konnten funktionierende Gemeinwesen in Deutschland,
wie eben Neustadt/Aisch, innerhalb kurzer Zeit in
ein totalitäres Zwangssystem der Nationalsozialisten
transformiert werden? Wie konnte es geschehen, dass gerade
in Franken. Speziell eben auch in Westmittelfranken,
die Menschen in Scharen der üblen politischen Verführung
erlagen? Das sind unter anderem die Fragen, denen
sich Dr. Mück in seinem Vortrag widmen wird.
 
Referent: Dr. Wolfgang Mück, Neustadt/Aisch
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
Kooperation: Kulturreferat der Stadt Bayreuth, Historisches Museum Bayreuth
  
 Gebäude für Rollstuhlfahrer zugänglich mit barrierefreiem WC
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
> Lebendige Erinnerungskultur
 

 
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