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Lebendige Erinnerungskultur
 
Fr, 27.10.2017, 18.30 Uhr, Glenk-Saal, Eichelweg 12, 95445 Bayreuth
 
 Luther, die Juden und die Nazis innerhalb und außerhalb der Kirche
 Vortrag
 
 In seiner Spätschrift "Von den Juden und ihren Lügen" hetzte Martin Luther gegen Menschen jüdischen Glaubens.
Der Antisemitismus der NS-Zeit, vor allem das Hetzblatt "Der Stürmer", aber auch die "Deutschen Christen" (DC) innerhalb der evangelischen Kirche bezogen sich direkt auf ihn.
Schon der 450. Geburtstag Luthers im November 1933 wurde propagandistisch instrumentalisiert. DC-Theologen sahen gar im Pogrom von 1938 eine Befolgung von Luthers Ratschlägen:"an Luthers Geburtstag brennen in Deutschland die Synagogen".
Andere Protestanten wie der bayerische Landesbischof Hans Meiser orientierten sich eher an Luthers frühen Judenschriften, die noch zu werbender Judenmission statt zur Vertreibung aufgerufen hatten. Aber auch dieser "gut gemeinte Antisemitismus" innerhalb der Bekennenden Kirche festigte letztlich die Basis für die Akzeptanz judenfeindlicher Haltungen.
Der Vortrag behandelt zentrale Äußerungen Luthers über die Juden und deren Rezeption in der NS-Zeit.
 
Referent: Kirchenrat Dr. Björn Mensing, Pfarrer und Historiker, Dachau
Kosten: Eintritt frei, Spenden erwünscht
Hinweis: in Kooperation mit MdL Christoph Rabenstein (SPD)
Kooperation: SPD-Landtagsfraktion
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
> Lebendige Erinnerungskultur
 

 
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